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Fachwissen

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Einleitung

Paul Vacher dachte auf eine poetische Weise, dass ein Duft nicht nur ein pures Luxusprodukt war. Er beschrieb einen Duft wie eine unsichtbare Person, die sich im Leben eines Menschen einmischt um ihm ein unerklärliches Vergnügen zu bringen. Wo ein Grau zu Azurblau wird und sich ein Schwarz durch einen von der Wissenschaft noch unentdeckten Mechanismus, in ein Licht verwandelt.

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Forschungslabor und die Kreationen
Forschungslabor und die Kreationen

Es war in dieser ruhigen und eleganten Atmosphäre der Villa „Le Galion“ in Paris, wo die Produkte entwickelt und die Parfüms verpackt wurden. In dieser einzigartigen Werkstatt vernahm man die seltenen und frischen Düfte, die mit dieser besonderen Mischung aus Vetiver und Birkenteer, die Luft auf eine köstliche Art und Weise parfümierten.

Verpackungsatelier für die Düfte
Verpackungsatelier für die Düfte

Aus diesen Laboratorien kamen zarte Düfte hervor, die wohl überlegt waren und an denen lange gearbeitet wurde. Diese Düfte reiften in einem Umfeld, wo die Blumen im Garten das lebende Abbild der wertvollen Essenzen darstellten. Blumen aus der ganzen Welt wurden hier verarbeitet, destilliert und verfeinert. Das Haus „Le Galion“ wurde so einer der seltenen Spezialisten unter den Parfümherstellern höchster Güte, weil es nichts anderes neben Düften herstellte.

Verschluss der Duftflasche
Verschluss der Duftflasche

Für das Parfümhaus „Le Galion“ war mit dem Erstellen einer großen Duftkomposition nicht alles getan. Man musste auch die Zartheit und Frische eines Parfüms mit der Eleganz einer individuell ausgewählten Kristallflasche schützen. Auf diese Weise präsentiert waren die Düfte bereit, gleichsam auf hoher See in einer Galeone auf allen Weltmeeren zu segeln.

Bottle Le Galion - Sortilège - Packing
Bottle Whip Le Galion

Und heute neu herausgebracht, sind die Düfte von „Le Galion“ ein einmaliges Erbe des Parfümeurs und Gründers, Paul Vacher. Sie werden mit der gleichen Sorgfalt und dem gleichen Fachwissen in unseren Labors in Grasse entwickelt und im Süden Frankreichs hergestellt, um somit diese besonderen Düfte, die in das Erbgut des Parfümhauses „Le Galion“ eingeschrieben sind, aufs Neue zu kreieren.

Außergewöhnliche Düfte

Rose

Paul Vacher hatte eine Leidenschaft für Parfüme und Musik. Er liebte die Perfektion und er äußerte sich sehr mit Recht bezüglich seiner Kunst: „ Ein Musiker kann eine Note ausradieren, ein Schriftsteller kann einen Satz durchstreichen, ein Maler kann eine Stelle weiß übermalen, die misslungen ist; aber wenn man mit einer Mischung nicht zufrieden ist, ist es unmöglich sie zu korrigieren: man muss von vorne anfangen. (...) Ein Milligramm mehr oder weniger in jeder Hinsicht der Dosierung und es wird ein Misserfolg.“

Die Düfte von „Le Galion“ erhalten noch heute, mit der Verwendung der besten Rohstoffe in ihren Kompositionen, Paul Vachers Erbe und sein Streben nach Erstklassigkeit. In sorgfältiger Handarbeit und mit größter Hingabe werden Blumen und edle Rohstoffe in die Duftkompositionen verarbeitet. Dies wird mit höchstem Respekt vor der Tradition getan, um alle Geruchseigenschaften in den Parfüms zu belassen, damit sie einen einzigartigen, raffinierten und unverwechselbaren Duft hinter sich ziehen.

Die Duftkreationen von „Le Galion“ sind geschätzte und berühmte Mitglieder der olfaktorischen Familie der Parfüme.

Flower

Die Blumigen Düfte

Paul Vacher war verliebt in Blumen und vor allem in Rosen. Er widmete dieser olfaktorischen Familie, in der die Hauptnote eine Blüte oder ein Bouquet verschiedener Blüten ist, mehrere seiner bekannten Kreationen.
Ob es ein blumiges Aldehyd wie „Sortilège“ war, oder ein Blumenbouquet basierend auf der bekannten Zweisamkeit von Rose und Jasmin wie „Snob“, oder schließlich reine Blütendufte wie zum Beispiel „Iris“, „La Rose“ und das berauschende „Tubéreuse“, all diese Variationen haben den Erfolg des Hauses „Le Galion“ getragen.

Die Zitrusdüfte

Die Zitrusdüfte

Die große Duftfamilie der Eaux Fraîches und Eaux de Cologne, der eigentliche Grundstein für den Welterfolg der Parfümindustrie, sind die Düfte, die auf der Basis von Zitrusölen hergestellt werden. Die Zusammensetzungen der belebenden und leichten Zitrusdüfte sind meist mit aromatischen, holzigen, würzigen, sowie Chypre- und Moschusnoten bereichert. „Whip“ (blumig, Chyprenote) und „Eau Noble“ (würzig) sind zwei symbolträchtige Parfüms dieser Familie.

Amber

Die orientalischen Chypren

Paul Vacher waren auch die Kompositionen aus Chypre oder Farn lieb und teuer, vor allem wenn es um maskuline Düfte ging. Es waren Zusammensetzungen aus Bergamotte, Eichenmoos, Zistrose, Labdanum, Patschuli, aromatischen Blumen und Pflanzen, die den Parfümen einen rassigen und unverwechselbaren Charakter verliehen.
Die orientalischen Kompositionen sind aus gewürzverstärkten Vanillenoten, edlen Holznoten, Moschusnoten, Noten aus Blumen und exotischen Ölen zusammengesetzt und verleihen dem Duft Sinnlichkeit und Wollust. „Special for Gentlemen“ (orientalischer Farn) und der Duft „222“ (Ledernote), sind in dieser bemerkenswerten olfaktorischen Familie aufgelistet.

Der Flakon

Bekannte Namen kollaborierten mit dem Hause „Le Galion“: Julien Viard hatte schon zur Zeit des Unternehmensgründers die ersten Flakons entworfen. Danach war es Serge Mansau, der Designer für „Le Galion“ wurde und den Flakon für den Duft „Mégara“ in 1978 entwarf.

Heute gibt sich der Flakon puristisch und von edler Form, ganz im Sinne des Hauses - zeitlos und elegant, inspiriert von den einfachen Formen des Art Déco, der Geometrie und den historischen Flakons der Marke. Der Cabochonverschluss aus schwarzem Bakelit, ein Material das in den 30er Jahren sehr beliebt war, steht im Kontrast zu dem fein facettierten Flakon aus Glas.

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Bottles

Die Werbung

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® Archives Le Galion unknown author

Der Hauptillustrator in den 30er und 40er Jahren war Louis Ferran, in den 50ern war es Claude Maurel und danach Jacques Darnel, der dadurch bekannt wurde, dass er in den 60er Jahren durch seine Zeichnungen das Haus Christian Dior aufwertete. Die Männer, die Darnel zeichnete, waren männlich und stark und hatten eine dynamische Körperhaltung. Ab 1962, entwarf er dann die ikonischen Werbekampagnen zum Thema: „Der Mann, der aus der Dusche steigt“.

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®Jacques Darnel

Le Galion stellt sich in seinen Werbekampagnen und Illustrationen elegant, aber doch immer frech dar, und folgt so dem Entwicklungstrend des Zwanzigsten Jahrhunderts.

Picture of Claude Maurel 1954
Advertissment Sortilège - Le Galion

Der Photograph, der die bekanntesten Werbekampagnen fotografierte, war ohne Zweifel Guy Bourdin. Paul Vacher warb ihn in den 70er Jahren wegen seiner gewagten und verschrobenen Interpretationen der weiblichen Figur an. Diese Abbildungen waren vollkommen im Sinne des Hauses „Le Galion“.

® Photograph of Guy Bourdin. Agence MCM
Advertissment Sortilège 2 - Le Galion